Kognitive Therapieprogramme

 

Kognitive Trainingsverfahren werden in der Fachliteratur als Verfahren beschrieben, die eine bestimmte geistige Leistung durch Methoden trainieren die speziell dafür konzipiert wurden. In mehreren Studien zu diesem Thema konnte gezeigt werden, dass die geistige Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen, durch den Einsatz kognitiver Trainingsverfahren bei älteren Menschen gesteigert werden konnte. Der kognitive Ansatz zielt dabei auf die Aktivierung und Reaktivierung kognitiver Funktionen, wobei er sich besonders für die Therapie einer Demenz im Frühstadium eignet, da das Erlernen von Ausweichstrategien trotz eingeschränkter Merkfähigkeit möglich ist.

Die Wirksamkeit solcher Verfahren wurde in verschiedenen Studien bei Alzheimer-Patienten und Demenzerkrankten erforscht, wobei sich die positiven Effekte in den letzten Jahren verdichtet haben. Kognitive Trainingsverfahren werden demnach als sinnvolle Erweiterung des Behandlungsangebots für Demenz-Patienten gesehen.

 

Als Nebenwirkung dieser Trainingsverfahren wird eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Patienten, aufgrund der Konfrontation mit den eigenen Defiziten, diskutiert.

 

Menschen die während ihres Lebens Gedächtnisstimulierende Spiele spielen, weisen außerdem einen geringeren Grad des Peptids β-Amyloid auf, welches bei der Entstehung der Alzheimer-Demenz eine maßgebliche Rolle spielt. Durch die technologischen Fortschritte in den letzten Jahren und die große Anzahl kognitiv gesunder Erwachsener, die Methoden suchen um ihre kognitive Funktion zu verbessern oder zu erhalten, wird die Rolle des elektronischen kognitiven Trainings dabei immer wichtiger und garantiert zudem eine bessere Möglichkeit der wissenschaftlichen Überprüfung.

 

Computergesteuerte Spiele und Trainingsprogramme können hilfreich dabei sein der Alzheimer-Erkrankung vorzubeugen, da angenommen wird, dass die regelmäßige Stimulation des Gehirns vorteilhaft ist hinsichtlich der Verzögerung des Einsetzens der Erkrankung, sowie um die Geschwindigkeit des Fortschreitens der Erkrankung zu senken.

 

Quellen:

 

ISPG. ISPG Mannheim. Gedächtnistraining. [Online] 2013.

[Zitat vom: 11. März 2015.] http://www.ispg-mannheim.de/gedaechtnisstoerungen2/gedaechtnistraining.html

 

Initiative, Alzheimer Forschung. Alzheimer Forschung. Nicht-medikamentöse Therapie der Alzheimer-Krankheit. [Online] 28. Januar 2009. [Zitat vom: 11. März 2015.] http://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-krankheit/aktuelles.htm?showid=2821

 

Newsmax. Newsmax Media. Do Brain Games Help Prevent Alzheimer’s? . [Online] 08. Januar 2014. [Zitat vom: 11. März 2015.] http://www.newsmax.com/Health/Health-Wire/brain-mind-games-alzheimers/2014/01/08/id/546082/

 

Amy J. Jak, et al. Crosswords to Computers: A Critical Review of Popular Approaches to Cognitive Enhancement. Neurophysiology Rev. 2013, 23: 13-14

 

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